Kaufmann/-frau im Einzelhandel

Ausbildungsdauer: 1 Jahr
im Anschluss an die Ausbildung zum Verkäufer oder zur Verkäuferin

Voraussetzungen

Im BBW Bremen nur im Anschluss an eine mit mindestens befriedigend abgeschlossene Verkäuferausbildung möglich oder mit einem vergleichbaren Abschluss in einer anderen Einrichtung.

Ausbildungsschwerpunkte

Kaufleute im Einzelhandel führen Beratungsgespräche mit Kunden, verkaufen Waren und bearbeiten Reklamationen. Außerdem planen sie den Einkauf, bestellen Waren, nehmen Lieferungen entgegen, prüfen deren Qualität und sorgen für eine fachgerechte Lagerung. Sie zeichnen die Waren aus und helfen beim Auffüllen der Regale sowie bei der Gestaltung der Verkaufsräume. Auch bei der Planung und Umsetzung von werbe- und verkaufsfördernden Maßnahmen wirken Kaufleute im Einzelhandel mit. Bei Bedarf übernehmen sie weitere betriebswirtschaftliche Aufgaben. Sie prüfen und verbuchen Belege, kontrollieren und bezahlen Rechnungen, versenden Zahlungserinnerungen und kalkulieren Verkaufspreise. Im Bereich Personalwesen rechnen sie z.B. Löhne, Gehälter und Abgaben ab oder übernehmen andere Aufgaben, die bei der Einstellung, Versetzung und bei Urlaub von Mitarbeitern zu erledigen sind. Sie stellen Personaleinsatzpläne auf und wirken bei der Organisation und Durchführung der betrieblichen Aus- und Weiterbildung mit.
Die duale Ausbildung wird in Kooperation mit den Betrieben durchgeführt. Ergänzend werden zahlreiche unterstützende Elemente im Berufsbildungswerk angeboten.

Berufsschule

In der Berufsschule werden die Auszubildenden wie in dualen Ausbildungsberufen üblich an zwei Tagen pro Woche unterrichtet. Für die Auszubildenden im Berufsbildungswerk Bremen ergeben sich dabei folgende positiven Aspekte:
  • Der ergänzende Stütz- und Förderunterricht im Berufsbildungswerk Bremen ermöglicht es, gezielt Wissenslücken oder Defizite auszugleichen
  • Durch die Verzahnung von theoretischer und praktischer Ausbildung können Erfahrungen in der praktischen Ausbildung aus dem Unterricht aufgegriffen und fachtheoretisch reflektiert werden.
  • Kontakte zwischen Lehrern, Ausbildern und Sozialpädagogen gewährleisten, dass in Ausbildung und Freizeit in der Schule erworbenes Wissen vertieft werden kann.
  • Besonders gestaltete Lehrpläne ermöglichen eine schulische Ausbildung, die den Lernvoraussetzungen der Auszubildenden angepasst ist.

Prüfungen

Vor dem Prüfungsausschuss der Handelskammer
  • Abschlussprüfung

Weiterbildungsmöglichkeiten

Nach Erlangen der Fachhochschulreife ist ein fachgebundenes Studium möglich.

Ansprechpartner

Rüdiger Berenthal

Abteilungsleiter Ausbildung

Rüdiger Berenthal

Tel.: 0421 2383-311
Fax: 0421 2383-399
Ulla Rabe

Betriebsleiterin Kaufmännischer Bereich

Ulla Rabe

Tel.: 0421 2383-313
Fax: 0421 2383-399
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