Vorberufliche Maßnahmen

Im Berufsbildungswerk Bremen können Jugendliche und junge Erwachsene mit Beeinträchtigungen in ihrem Lernvermögen sowie in ihren körperlichen und seelischen Voraussetzungen durch unterschiedliche Angebote zur Berufswahl und-vorbereitung unterstützt werden.
Mit den drei vorberuflichen Maßnahmen Arbeitserprobung, Eignungsabklärung und Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme werden für die Teilnehmer die Voraussetzungen für einen Einstieg in eine Ausbildung oder eine Überleitung in den allgemeinen Arbeitsmarkt geschaffen.
Teilnehmer/innen, die weiterhin zu Hause wohnen, und Teilnehmer/innen, die im Internat leben, werden durch zusammengesetzte Teams aus Ausbildern, Lehrern, Psychologen, Sozialpädagogen und Ärzten mit dem Ziel einer weitest gehenden Teilnahme am Arbeits- und Gesellschaftsleben in ihrer gesamten Persönlichkeit gefördert.

Arbeitserprobung

Durch eine vierwöchige Arbeitserprobung können die praktischen Fähigkeiten und die berufliche Eignung von Teilnehmern/innen, die bereits ein feststehendes berufliches Ziel haben, überprüft und Fragen hinsichtlich der Arbeitsplatzanforderungen abgeklärt werden.

Eignungsabklärung

In der 12-wöchigen Eignungsabklärung wird mit Teilnehmer/innen, die in ihrer Berufswahlentscheidung noch unsicher sind, gemeinsam ein beruflicher Weg erarbeitet. In dieser Maßnahme erhalten die jungen Menschen zunächst durch die Erarbeitung berufstypischer Aufgaben eine Einführung in verschiedene Berufe. Anschließend erhalten sie die Möglichkeit, die praktischen und theoretischen Anforderungen ausgewählter Berufe durch Ausprobieren kennen zu lernen. In einem auf die Teilnehmer/innen abgestellte Beratung werden sie darin unterstützt und gefördert, eine ihren Fähigkeiten und Interessen angemessene und realisierbare Berufswahlentscheidung treffen zu können.

Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme (BVB intensiv)

In der 11-monatigen Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme (BVB intensiv) erhalten junge Menschen, die noch nicht über die nötige Berufsreife verfügen, eine intensive Unterstützung und Förderung. Die Teilnehmer/innen werden in ihrer gesamten Persönlichkeit dahingehend gefördert, dass sie eine Ausbildung aufnehmen oder auf dem Arbeitsmarkt vermittelt werden können. Durch die praktische Erprobung verschiedener Berufe können die Teilnehmer/innen erfahren, welche Tätigkeiten ihren Neigungen und Interessen entsprechen und für welche Berufe sie körperlich und von ihrem Lernvermögen her geeignet sind. Haben sich die Teilnehmer/innen für einen bestimmten Beruf entschieden, werden sie in den letzten Monaten der Maßnahme gezielt auf diese gewählte Ausbildung vorbereitet. Hierzu gehört auch die Durchführung von Praktika in Firmen außerhalb des Berufsbildungswerkes.
Das Ergebnis einer vorberuflichen Maßnahme kann gegebenenfalls auch eine Vermittlung in eine Arbeit ohne Ausbildung sein. Es besteht dann die Möglichkeit, die Berufsvorbereitende Maßnahme in Absprache mit z.B. der Arbeitsagentur auf 18 Monate zu verlängern, um den jungen Menschen dadurch eine gezielte Eingliederung in eine Tätigkeit auf dem Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

Ansprechpartner

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Jörg Kosicke

Betriebsleiter vorberuflicher Bereich

Jörg Kosicke

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