Aktuelles

Hermann-Leverenz-Stiftung ehrt Auszubildenden des Berufsbildungswerks Bremen

Bremen, 11. Oktober 2017. Gute Nachrichten für das Berufsbildungswerk Bremen (BBW): Erneut erhielt ein junger Auszubildender des BBW von der Hermann-Leverenz-Stiftung eine Auszeichnung für exzellente Leistungen, nämlich für den besten Berufsabschluss. „Das steht auch für die gute Förderung in unserem Haus und das große Engagement unserer Ausbilder“, freut sich Dr. Torben Möller, Geschäftsführer des Ausbildungsbetriebs für junge Menschen mit Handicap.

Ende September wurde Gregor Pageler von der Hermann-Leverenz-Stiftung ausgezeichnet. Er schnitt im IHK-Kammerbezirk Bremen als jahrgangsbester Fachlagerist ab und erhielt neben der Ehrung einen Geldpreis. Die Stiftung fördert überdurchschnittlich gute Erfolge im kaufmännischen Ausbildungsbereich.

Ausbilder Otten und Dr. Torben Möller gratulierten Gregor Pageler zu der Ehrung: „Eine tolle Leistung“, so Christian Otten und Geschäftsführer Dr. Möller ergänzt, „damit hat Herr Pageler den Grundstein für seinen weiteren erfolgreichen Berufsweg gelegt! Wir freuen uns, wenn wir jungen gehandicapten Menschen ein solides Startkapital mitgeben können. So finden sie ihren Platz in der Arbeitswelt und damit auch in der Gesellschaft.“
v.L.n.R. Ausbilder Christian Otten, Auszubildender Gregor Pageler, Geschäftsführer Dr. Torben Möller


Stefan Storch, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Hermann-Leverenz-Stiftung mit Preisträger Pageler

bremenports und Berufsbildungswerk Bremen kooperieren bei Ausbildung

Die Berufsbildungswerk Bremen GmbH (BBW), Bremens größter Ausbildungsbetrieb, und bremenports wollen in Zukunft eng zusammenarbeiten, um die Berufschancen von gehandicapten Jugendlichen zu verbessern. Dazu wird bremenports für Jugendliche, die beim BBW ausgebildet werden, projektbezogene Praktikumsplätze zur Verfügung stellen. Eine entsprechende Vereinbarung haben bremenports Geschäftsführer Robert Howe und der Geschäftsführer des BBW, Dr. Torben Möller, heute (27.09.2017) unterschrieben. Robert Howe: „Das Thema Nachhaltigkeit nimmt in unserer Unternehmensstrategie eine zentrale Bedeutung ein. Auch deshalb übernehmen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten sehr gerne ein Stück Verantwortung, um die wertvolle Arbeit des Berufsbildungswerkes zu unterstützen.“

Ziel des BBW ist es, die Teilhabe junger Menschen mit Einschränkungen am gesellschaftlichen Leben zu fördern. Das BBW versteht sich als Dienstleister der Inklusion und begleitet die Berufsausbildung junger Menschen mit Handicap mit einer individuell angepassten Förderung in zukunftsweisenden Berufen, wenn möglich wohnortnah und will sich zukünftig verstärkt in der Region um Bremerhaven bis nach Cuxhaven engagieren. Eine Kooperation mit bremenports kommt da genau im richtigen Moment.

BBW-Geschäftsführer Möller hob die Bedeutung solcher Kooperationen für die Integration der Jugendlichen hervor: „Die enge Zusammenarbeit mit namhaften Kooperationspartnern wie u.a. der Molkerei Ammerland, Werder Bremen, Hotel Mondial in Berlin und der Hochschule Bremen stärkt die Auszubildenden und erhöht ihre Integrationschance in den ersten Arbeitsmarkt. Nur mit Kooperationen und intensiver Netzwerkarbeit können wir unser Ziel der Förderung junger Menschen mit Handicap erreichen.“

Im Berufsbildungswerk können junge Menschen in insgesamt 33 Berufen aus den Bereichen Wirtschaft und Verwaltung, Logistik, Fahrzeugpflege, Agrarwirtschaft, Ernährung/Hauswirtschaft und Handwerk ausgebildet werden. Für Dr. Möller ist besonders wichtig, dass durch eine enge Kooperation des BBW mit dem Verein Autismus Bremen die Berufschancen für Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung im Land Bremen weiter gesteigert werden. „Eine eigens für diesen Personenkreis ausgebildete Psychologin begleitet die jungen Menschen durch ihre Ausbildung“, so Möller weiter.

Bei bremenports werden Ausbildungen in gewerblich-technischen und kaufmännisch-verwaltenden Berufen Berufsfeldern angeboten. Howe: „Damit gibt es eine durchaus relevante Anzahl von Überschneidungen, in denen wir bei bremenports interessante Praktika anbieten können.“ Derzeit werden bei bremenports 34 Jugendliche ausgebildet. Damit liegt die Ausbildungsquote bei bremenports bei 9,5 Prozent und damit deutlich über dem Durchschnitt.
Robert Howe (li.) und Dr. Torben Möller unterzeichnen die Kooperationsvereinbarung
Foto: bremenports

Meisterschale und Pokal zu Besuch im BBW Bremen


Bremen. Zum zweiten Mal in diesem Jahr besuchte der Werder Kochclub um Ralf Küsel und Jürgen L. Born das Team des Restaurants Mondial im BBW Bremen. Zu selbst hergestellten Salaten und feurigen Dips wurde alles gegrillt, was das Männerherz höher schlagen ließ. Noch zu später Stunde konnte man grünweiße Rauchwolken und fröhliches Gelächter auf der Terrasse des Restaurants hören. Die absoluten Highlights des Tages aber hatten die Köche im Gepäck, Meisterschale und DFB-Pokal.

Inklusion in der Molkerei Ammerland

Handicap im Praktikum kein Handicap

Die Molkerei wird künftig Praktikumsplätze für Auszubildende mit Beeinträchtigung anbieten. Auch an einer Übernahme nach Abschluss der Ausbildung ist sie interessiert.

Dringenburg, 25.08.2017 - Die Molkerei Ammerland hat am Mittwoch einen Kooperationsvertrag mit dem Berufsbildungswerk (BBW) Bremen unterzeichnet. Ziel ist, jungen Menschen mit Handicap, die beim Berufsbildungswerk eine reguläre Ausbildung in derzeit insgesamt 33 Berufen durchlaufen, wohnortnahe Praktikumsplätze anzubieten. Den Vertrag unterzeichneten am Mittwoch Molkerei-Geschäftsführer Ralf Hinrichs und BBW-Geschäftsführer Dr. Torben Möller in den Räumen der Molkerei in Dringenburg. Es ist der erste Vertrag, den das Berufsbildungswerk in dieser Region mit einem Unternehmen abschließt.

„Wir bilden junge Menschen mit Handicap aus mit dem Ziel, sie in den 1. Arbeitsmarkt zu integrieren“, erklärte Möller. Ausgebildet würden dabei junge Menschen mit Lern-, Körper- und /oder psychischer Beeinträchtigung. Die Auszubildenden durchliefen dabei eine ganz normale Ausbildung und legten ihre Prüfung wie alle anderen Auszubildenden auch vor den Kammern ab. „97 Prozent unserer Auszubildenden waren bei den Prüfungen im vergangenen Jahr im ersten Anlauf erfolgreich“, warb Möller für das Berufsbildungswerk, das im kommenden Jahr sein 40-jähriges Bestehen feiern kann und nach seinen Angaben 70 Prozent seiner Auszubildenden im 1. Arbeitsmarkt unterbringen konnte.
Nach Angaben von Molkerei-Geschäftsführer Ralf Hinrichs ist dem genossenschaftlich organisierten Unternehmen das Thema Inklusion wichtig. Als Sponsor von Werder Bremen hat die Molkerei gemeinsam mit der Aktion Mensch im März dieses Jahres auch den Inklusionsspieltag Werders im Weser-Stadion gegen Darmstadt 98 unter das Motto „gemeinsam für Inklusion“ gestellt und mit dem Tag für ein selbstverständliches Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung geworben. „Dort kamen Berufsbildungswerk und Molkerei denn auch zusammen“, machte Hinrichs deutlich. Schon anlässlich des Inklusionsspieltages hatte Hinrichs erklärt: „Jeder Mensch hat seine speziellen Fähigkeiten, die auch auf dem Arbeitsmarkt wertvoll sind – ob mit oder ohne Behinderung“. Für Hinrichs ist deshalb klar: „Die Molkerei hat Interesse, Auszubildende mit Handicap – je nach Bedarf – nach erfolgreichem Berufsabschluss auch ins Unternehmen zu übernehmen“. Womit sich dann auch dabei die Interessen von Molkerei und Berufsbildungswerk decken, wie Möller erklärte.

Das Berufsbildungswerk, das in Bremen auf etwa 65?000 Quadratmetern unter anderem über eine eigene Berufsschule sowie diverse Werkstätten und ein eigenes Internat verfügt, ist deshalb auch an Kooperationen mit weiteren Firmen aus der Region interessiert. „Wir wollen unsere Homepage deshalb auch um spezielle Informationen für Unternehmen erweitern, die an der Bereitstellung von Praktikumsplätzen und der Übernahme von Auszubildenden interessiert sind“, kündigte Möller an.

Einen Zeitplan für den Beginn der Praktika bei der Molkerei gibt es noch nicht, sagte Hinrichs. Die Auszubildenden müssen sich künftig regulär dafür bei der Molkerei bewerben, machte Möller deutlich, dass auch da dieselben Bedingungen wie bei allen anderen Auszubildenden gelten.

Weitere Unternehmen, die ebenfalls Interesse an der Bereitstellung von Praktikumsplätzen oder aber Fragen zum Thema haben, können sich beim Berufsbildungswerk an Rüdiger Zoch unter Telefon 0421/2383261 wenden.

Pressemitteilung: Claus Stölting
Kooperationsvertrag unterzeichnet (von links): Rüdiger Zoch (BBW), Ralf Hinrichs, Stellvertreter Armin Tjards, Personalleiter Klaus Rohlfing und Dr. Torben Müller
Bild: Claus Stölting

Welt der Logistik

21. September 2017 von 09:00 bis 14:00 Uhr
Auch in diesem Jahr ist das Berufsbildungswerk Bremen wieder auf der Messe „Welt der Logistik“ im BLG-Forum vertreten.
Es werden die Ausbildungsangebote aus den Bereichen Lagerlogistik und Fahrzeugpflege vorgestellt und die Mitarbeiter und Auszubildenden stehen für Fragen zur Verfügung.

Hochschule Bremen baut Fachkräftesicherung in der Sozialen Arbeit aus

Studiengang Soziale Arbeit und Berufsbildungswerk Bremen starten Kooperation in der dualen Qualifikation zum Wintersemester 2017 / 2018
9. August 2017. Die duale Variante des Studiengangs Soziale Arbeit B.A. an der Hochschule Bremen (HSB) erweitert den Kreis seiner Kooperationspartner: Ab Wintersemester 2017/2018 ermöglicht die Berufsbildungswerk Bremen GmbH (BBW Bremen), mit über 500 Auszubildenden der größte Ausbildungsbetrieb im kleinsten Bundesland, jährlich zwei Nachwuchskräften das duale Studium Soziale Arbeit.
„Dabei werden die Bewerberinnen und Bewerber zum dualen Studium an der HSB zugelassen, um den akademischen Teil der Ausbildung zu absolvieren“, erklärt Holger Kühl, Studiendekan der Fakultät Gesellschaftswissenschaften. „Gleichzeitig erfolgt eine Einstellung im BBW Bremen für die Erbringung der berufspraktischen Anteile“, ergänzt Dr. Torben Möller, Geschäftsführer des BBW Bremen. „Dafür berücksichtigen wir jedoch nur diejenigen Nachwuchskräfte, die die Zulassungsvoraussetzungen zum Studium auch erfüllen. Mit dieser Kooperation wird das Thema Inklusion im BBW Bremen noch stärker wissenschaftlich untermauert. Wir erfüllen damit nicht nur einen politischen Auftrag, es ist mir auch eine Herzensangelegenheit.“ so Dr. Torben Möller weiter.

Rektorin Prof. Dr. Karin Luckey weist auf die strategische Bedeutung der Kooperation für die HSB hin: „Heute sind wir mit 14 dualen Angeboten die führende duale Hochschule im Nordwesten. Mit diesem Profil unterstreichen wir unseren Ansatz des lebensbegleitenden Lernens. Außerdem verdeutlichen wir, dass für uns im Zusammenhang mit der Fachkräftesicherung die Soziale Arbeit ein wichtiger Impulsgeber für die regionale Entwicklung ist. Außerdem sehen wir uns den Bildungschancen einer vielfaltigen Studierendenschaft verpflichtet.“

Das BBW Bremen und die HSB bilden die Nachwuchskräfte in dualer Partnerschaft aus. Ungeachtet der verschiedenen Lernorte ist die Hochschule Bremen für die Immatrikulation und die akkreditierten Teile des Studienprogramms einschließlich der akademischen Prüfung verantwortlich, das BBW Bremen für die Umsetzung des praktischen Teils der Ausbildung. Das BBW Bremen legt außerdem die Anzahl der der Studierenden fest. Flankierend wird ein Beirat eingerichtet, der vor allem die Kooperationspartner bei der Gestaltung und Weiterentwicklung des dualen Studiengangs unterstützt.

Der Vertrag hat eine Laufzeit von zunächst fünf Jahren, die sich danach automatisch immer um einen weiteren Jahrgang verlängert. Wer sich für das duale Studium Soziale Arbeit in Kombination mit einer berufspraktischen Ausbildung beim BBW Bremen interessiert, wendet sich an Michael Krüger, Abteilungsleiter des Sozialpädagogischen Dienstes beim BBW Bremen, 0421-2383 201, .
BBW Bremen Geschäftsführer Dr. Torben Möller und Rektorin Prof. Dr. Karin Luckey (v.R.n.L.)

Firmenlauf mit Hindernissen

Die dritte B2Run-Firmenlaufmeisterschaft forderte dem 15-köpfigen Laufteam des Berufsbildungswerks Bremen einiges ab: Kondition, aber auch Gelassenheit und Frustrationstoleranz.

Bremen, 20. Juni 2017. Petrus war den rund 6500 Läuferinnen und Läufern, die Mitte letzter Woche an der B2Run-Firmenmeisterschaft teilnahmen, nicht gerade wohlgesinnt: Weil am späten Nachmittag ein Gewitter aufzog, musste der Start am Weserstadion um eineinhalb Stunden verschoben werden. Zwischendurch drohte sogar die Absage.

Unter den rund 300 angemeldeten Unternehmen befand sich in diesem Jahr erstmals die Berufsbildungswerk Bremen GmbH (BBW), der Ausbildungsbetrieb für junge Menschen mit Handicap nahe der Bremer Universität. Ein 15-köpfiges Team hatte sich gebildet, um gemeinsam die 6,2 Kilometer rund ums Stadion zu laufen.

Dr. Torben Möller, Geschäftsführer des BBW, war sichtlich stolz auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nach Feierabend gemeinsam für den Betrieb antraten. „Ich finde es fantastisch, dass sie mit unserem Logo auf der Brust unterwegs waren!“

Die Unterschiede im Team hätten nicht größer sein können: Vom blutigen Anfänger über „20 Jahre Fußballspielen muss reichen“ bis zum Ultramarathoni war alles vertreten. „Hier geht´s nicht um Bestleistungen, sondern um Teamgeist“, so Marathoni Frank Baethke, der als Ausbilder im BBW arbeitet.

Teamgeist war auch gefragt, als die B2Run-Organisatoren die Startblöcke zusammenlegten, um langsamen Läufern die Ankunft im Hellen zu ermöglichen. „Der Start war schon ein Gewühl“, berichteten die Teilnehmer. Aber alle hatten Spaß und die Stimmung auf der Strecke war gut. „Ich bin mitgezogen worden und war schneller als sonst“, erzählte Internatsleiterin Christiane Vast.

„Eine tolle Teamleistung“, lobte Möller, „alle sind nicht nur gesund, sondern auch auf den vorderen Plätzen angekommen.“ Im nächsten Jahr wird das BBW wieder dabei sein, selbst Petrus wird sie nicht bremsen können.

100 Jahre Einsatz für soziale Sicherheit - SoVD wird Jahrhundertverband unter den Sozialverbänden

Seit 100 Jahren setzt sich der Sozialverband Deutschland (SoVD) für soziale Sicherheit und Gerechtigkeit ein. Während dieser Zeit hat der Verband viele Menschen durch manche Tiefen begleitet.

Inmitten des Ersten Weltkrieges gründete sich der SoVD. Damals beherrschten in nie dagewesenem Ausmaß Verwundung, Tod und soziale Ungleichheit den Kriegsalltag der Menschen. Bald schon nahm der Verband direkt Einfluss auf die Sozialgesetzgebung, um das herrschende Leid zu mindern. Ab der Weltwirtschaftskrise trat der Verband, der sich dem Frieden und der Völkerverständigung verschrieben hatte, auch offensiv dem Nationalsozialismus entgegen. Durch Selbstauflösung entzog er sich 1933 der Gleichschaltung. Nur wenige Monate nach Ende des Zweiten Weltkrieges nahmen die ersten Ortsverbände ihre Arbeit wieder auf. Heute steht der SoVD seit 100 Jahren für soziale Sicherheit – an der Seite seiner Mitglieder.

Seinen Mitgliedern bietet er kostenlose Beratung zu Themen rund um Rente, Gesundheit, Behinderung und Berufsunfähigkeit an, hilft bei Anträgen und geht im Zweifelsfall bis vor das Sozialgericht. Das Berufsbildungswerk (BBW) Bremen ist eine Tochtergesellschaft des SoVD. » Weitere Informationen

Das Berufsbildungswerk Bremen und Autismus Bremen kooperieren!

Bremen, 08.06.2017. Autismus Bremen e. V. und das Berufsbildungswerk Bremen (BBW) haben kürzlich einen Kooperationsvertrag geschlossen und damit die für Deutschland einmalige Zusammenarbeit im Bereich der Förderung der Berufsausbildungschancen junger Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung eingeläutet.

Der Geschäftsführer des BBW, Dr. Torben Möller, und Dr. Magnus Buhlert, Vorsitzender von Autismus Bremen e.V., freuen sich auf die enge Kooperation. Ziel ist, die Stärkung junger Menschen, die von einer Autismus-Spektrum-Störung betroffen sind. So sollen ihre Chancen, in den ersten Arbeitsmarkt integriert zu werden, gesteigert werden.

Das Berufsbildungswerk Bremen hat seit seiner Gründung ca. 4.000 Auszubildende zu einem anerkannten Berufsabschluss geführt und damit jungen Menschen mit einem Handicap eine weitergehende Teilhabe an der Gesellschaft ermöglicht. Zurzeit werden rund 500 Rehabilitanden in 33 verschiedenen Berufen ausgebildet oder auf ihre Berufsausbildung vorbereitet.
Autismus Bremen e. V. blickt auf eine ähnlich erfolgreiche Geschichte zurück. Der Verein engagiert sich seit mittlerweile 45 Jahren für Menschen mit Autismus, um ihnen trotz aller Auswirkungen dieser tiefgreifenden Entwicklungsstörung ein zufriedenes Leben mit einem hohen Maß an Selbstbestimmung zu ermöglichen und deren Familien die erforderliche Unterstützung zu geben.

Die Kooperation lag also mehr als auf der Hand. Unter anderem werden Therapeutinnen und Therapeuten der Autismus-Therapiezentren des Vereins die Mitarbeiter des BBW beraten, wie einzelne Betroffene in der Ausbildung gezielter mit ihren speziellen Bedürfnissen betreut werden können. Darüber hinaus sollen auch spezielle Weiterbildungsangebote für die Mitarbeitenden des Berufsbildungswerks entwickelt werden. Dr. Torben Möller und Dr. Magnus Buhlert sehen der gemeinsamen Zusammenarbeit mit Freude entgegen. „Nur mit Kooperationen und intensiver Netzwerkarbeit können wir unser gemeinsames Ziel der Förderung jungen Menschen mit Handicap bzw. einer Autismus-Spektrum-Störung erreichen“, so beide unisono.

Autismus Bremen e. V. – gegründet als eine der ersten Interessenvertretungen von autistischen Menschen in Deutschland – hat heute die Größe eines mittelständischen Unternehmens. Der Regionalverband (im Bundesverband Autismus Deutschland e.V.) unterhält fünf Autismus-Therapiezentren in Bremen-Schönebeck, Gröpelingen und in der Bremer Neustadt sowie in Bremerhaven und in Debstedt. Zudem ist er alleiniger Gesellschafter der Autismushilfen gGmbH. Diese bietet Wohn- und Lebensmöglichkeiten für Menschen mit Autismus auf Hof Meyerwiede in Langwedel und im Haus Hemelingen sowie eine ambulante Autismushilfe für Menschen in Bremen. Seit kurzem gibt es auch eine zentrale Beratungsstelle in der Bremer Innenstadt.

9. Bremer River-Cup -
Fußballmannschaft des BBW mit dabei

19.05.2017. Am vergangenen Freitag folgte die Fußballmannschaft des Berufsbildungswerks Bremen (BBW) ihrer ersten Einladung zum hiesigen 9. „Bremer River-Cup“.

Ein sportlich souveräner und fairer Auftritt bei den zuletzt gespielten „Inklusions-Meisterschaften“ sorgte für reichlich positive Reputation und bereitete den Weg für die Teilnahme an diesem Fußballturnier. Das bunt gemischte Teilnehmerfeld enthielt unter anderem Akteure aus Frankreich, Spanien, Italien und Ungarn, vereint in einem internationalen Team, zwei Teams aus dem BBW Bremen sowie weitere Mannschaften aus Bremen und Hamburg. Veranstalter war die „Initiative zur sozialen Rehabilitation e. V.“, die im Rahmen des EU Projektes „INSPORT+“ für die nette Gesellschaft internationaler Fußballfreunde sorgte. In 12 minütigen Partien ohne die Leitung eines Unparteiischen, wurde den Spielern nicht nur sportlich so einiges abverlangt.

Die Sportsmänner des BBW Bremen glänzten mit Fairplay und Wohlwollen und waren hierbei so einigen reiferen Mitstreitern ein gutes Vorbild. Fußballerisch begegnete man sich auf Augenhöhe, so dass häufig das Glück für die nötigen Entscheidungen sorgte. Einer hohen Verletztenquote während des Turniers wurde kameradschaftlich und im Kollektiv begegnet, so dass einige unserer Fußballer für beide Teams ihr Bestes gaben. Am Ende erreichten die Teams des BBW Bremen den vierten und siebten Platz und hinterließen wieder einmal einen bleibenden Eindruck als faire Sportsmänner.

Bürgermeister Torsten Rohde zu Gast im Berufsbildungswerk Bremen

10. Mai 2017. Torsten Rohde, Bürgermeister der Stadt Osterholz-Scharmbeck, besuchte das Berufsbildungswerk Bremen (BBW) und informierte sich bei Geschäftsführer Dr. Torben Möller über das Angebot differenzierter Möglichkeiten zur beruflichen Orientierung und Ausbildung für junge Menschen mit Handicap. Positiv nahm Rohde während der Besichtigung mehrerer Werkstätten und Ausbildungsbereiche die offene und freundliche Art des Umgangs miteinander wahr und meinte: „Dies ist bestimmt auch ein Grund dafür, dass die Teilnehmer und Mitarbeiter hier nicht nur gern arbeiten, sondern auch wesentlicher Beitrag zu den Ausbildungserfolgen des BBW.“

Bürgermeister Rohde verwies in diesem Zusammenhang auf die „Soziale Stadt“-Arbeit und die Implementierung des Inklusionsgedankens in Osterholz-Scharmbeck. Beide Themenfelder geht die Stadt mit großem Engagement an. Dr. Möller liegt die Teilhabe junger Menschen mit Handicap sehr am Herzen. Er sieht das BBW Bremen als Dienstleister im Bereich der Inklusion. Es bildet in 34 Berufen nachfrage- orientiert aus.

Beide wurden sich dann schnell einig. Sie streben eine Kooperation an. „Das ist eine Win-Win-Situation. Das BBW Bremen bildet auf hohem Niveau aus und die Stadt Osterholz-Scharmbeck und ihre Unternehmen stellen Praktikumsplätze zur Verfügung. Häufig entsteht daraus ein unbefristetes Arbeitsverhältnis“, so Dr. Möller.
Dr. Torben Möller (rechts) mit Torsten Rohde, Bürgermeister der Stadt Osterholz-Scharmbeck

6. Bremervörder Ausbildungsmesse 2017

Samstag 13.05.2017
10:00 – 15:00 Uhr


im Rathaus Bremervörde
Rathausmarkt 1, 27432 Bremervörde

» Info-Flyer

Besuch der Molkerei Ammerland – 26. April 2017

Beste Qualität liegt in unserer Natur
Unter dieser Überschrift trafen sich die Geschäftsführer der Molkerei Ammerland, Ralf Hinrichs und des Berufsbildungswerks Bremen (BBW Bremen), Dr. Torben Möller zu gemeinsamen Gesprächen in Bremen. Das Führungsprinzip der Molkerei steht auf drei Säulen: Ökonomie, Ökologie und Soziales. Soziale Kompetenzen bilden dabei die Schlu¨sselfaktoren für das verantwortungsvolle Wirtschaften eines der größten Arbeitgeber in der Region Ammerland, der seinen Jahresumsatz von rd. 600 Mio. € an den Standorten Wiefelstede-Dringenburg und Oldenburg erwirtschaftet.

Dr. Torben Möller, Geschäftsführer des größten Bremer Ausbildungsunternehmens für gehandicapte junge Menschen hat u. a. das Ziel, alle jungen Menschen mit Handicap in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Auf diesem Weg ist die Vernetzung von erfolgreichen Unternehmen mit dem BBW Bremen ein weiterer Schlüssel zum Erfolg.

Eine mögliche Kooperation mit der Molkerei Ammerland bietet den Auszubildenden des BBW Bremen nach erfolgreicher Ausbildung eine Perspektive auf dem ersten Arbeitsmarkt.
Dr. Torben Möller (Mitte) mit Ralf Hinrichs und Klaus Rohlfing
von der Molkerei Ammerland

Platz 2 für das BBW-Team!

Die Fußball AG der Berufsbildungswerk Bremen GmbH (BBW) hat bei der 4. Bremer Inklusionsfußballmeisterschaft am 11.03.2017 ein sehr respektables Ergebnis erzielt.

Leider konnte unsere Mannschaft im entscheidenden Spiel gegen die Werder Youngstars einen 3:1 Vorsprung nicht bis zum Spielende verteidigen und verlor unglücklich mit 4:3. Dies aber auch nur, weil im Team der Youngstars u. a. drei Auszubildende des BBW eine gute Leistung boten.

Wir sind stolz auf Euch und die dargebotene Leistung! Platz 2!

Eine Empfehlung für Polen

Eine Gruppe von 13 Professorinnen und Unternehmerinnen aus Danzig informierte sich am 10. März 2017 beim Berufsbildungswerk Bremen über die Ausbildungsmöglichkeiten junger Menschen mit Handicap. Ihr Fazit nach dem Betriebsrundgang: „Beeindruckend und nachahmenswert!“

Mit „Serdecznie witamy“, dem polnischen Willkommensgruß, empfing kürzlich Dr. Torben Möller, Geschäftsführer der Berufsbildungswerk Bremen GmbH (BBW), 13 Professorinnen und Unternehmerinnen aus Danzig. Die hochrangigen Gäste waren zum 1. Deutsch-Polnischen Forum „Frau und Beruf“ der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Bremen angereist. Sie wollten sich in verschiedenen Unternehmen ein Bild über die Umsetzung frauenpolitisch relevanter Themen machen. In diesem Rahmen waren sie Gast beim BBW und informierten sich auf einem Rundgang über die Ausbildungsmöglichkeiten junger Menschen mit Handicap.

Unterstützung beim Thema „Inklusion“ – dafür steht der BBW-Chef jederzeit zur Verfügung. „Unsere polnischen Gäste haben mich gebeten, sie bei der Umsetzung zu beraten“, berichtete Möller. „Für unseren Betrieb ist es eine große Auszeichnung, dass wir nicht nur in puncto Ausbildung, sondern auch Consulting gefragt sind. Ich freue mich auf den Besuch in unserer Partnerstadt und auf eine internationale Kooperation.“

Jobmesse Oldenburg

Samstag, 18.03. von 10.00 bis 16.00 Uhr
Sonntag, 19.03. von 11.00 bis 17.00 Uhr
in der Weser-Ems Halle Oldenburg


Adresse:
Weser-Ems Hallen Oldenburg
Halle 3 - Europaplatz 12
26123 Oldenburg

» mehr Infos

Werder-Kochclub

Am 08. März 2017 traf sich der Werder-Kochclub um Jürgen L. Born und Max Lorenz im Berufsbildungswerk Bremen (BBW). Geschäftsführer Dr. Torben Möller begrüßte die Köche. Dann ging es auch gleich in die Küche des Ausbildungsrestaurant Mondial, wo mit viel Leidenschaft und guten Gesprächen an der Vor- und Zubereitung eines Drei-Gang-Menüs gearbeitet wurde. Dr. Möller freute sich besonders über das Lob der Köche, die ihn nun in ihren Kreis aufgenommen haben und zukünftig ihre Kochevents zum Heimspiel im Ausbildungsrestaurant Mondial machen wollen.

Gemeinsam für Inklusion

4. März 2017
Zum zweiten Mal beteiligt sich die Berufsbildungswerk Bremen GmbH (BBW) an einem Inklusionsspieltag im Bremer Weserstadion. Diesmal sind unsere Auszubildenden nicht nur im Gastronomiebereich, sondern auch im Verkauf in den VIP-Fanshops tätig. "Wir sind Kooperationspartner von Werder. Da ist die Teilnahme heute eine schöne Pflicht. Schließlich steht das BBW Bremen für Inklusion - lebenslang" so Dr. Torben Möller, Geschäftsführer des BBW. Mit dabei die Auszubildenden Frau Kipka, Frau Moschkau, Herr Rast, Herr Sternberg, Herr Hinz und Herr Saadaoio.

Berufsinfotag im Berufsbildungswerk

10. Februar 2017 von 08:00 bis 14:00 Uhr

Wir freuen uns darauf, dass Sie unseren Berufsinfotag am 10.02.17 im Berufsbildungswerk besuchen möchten. Bitte füllen Sie das Anmeldeformular bis zum 03. Februar aus und senden es uns zu.

Eingeladen sind Schülerinnen und Schüler (auch Schulklassen) mit Förderbedarf, Teilnehmer an vorberuflichen Maßnahmen, Eltern und Lehrer.

Das Anmeldeformular liegt hier zum Download bereit. Gerne stellen wir Ihnen das Dokument auch per E-Mail zur Verfügung.

Bitte senden Sie uns das ausgefüllte Formular per Fax 0421 23 83-266 oder E-Mail .

Ansprechpartner bei Rückfragen:
Angela Scholz, Tel. 0421 23 83 -262 oder
Alexander Zinke, Tel. 0421 23 83 -265

Senatorin Frau Dr. Claudia Bogedan zu Gast im Berufsbildungswerk Bremen

19. Januar 2017. Die Bremer Senatorin für Kinder und Bildung Dr. Claudia Bogedan besuchte das Berufsbildungswerk Bremen (BBW) um Eindrücke zu gewinnen, welche vielfältigen und wichtigen Möglichkeiten das BBW jungen, gehandicapten Menschen zur Orientierung und beruflichen Ausbildung bietet. Ein Teil dieser Möglichkeiten stellt zudem die dem BBW angegliederte Berufsschule dar, über die sich die Senatorin im Speziellen informieren wollte.

Es wurden mehrere Ausbildungsbereiche und Werkstätten erkundet. Angekommen in der „Metall-Ausbildung“, wo unter anderem der neue Ausbildungsberuf zum Fachpraktiker für Industriemechanik angesiedelt ist, lud Herr Dr. Torben Möller, Geschäftsführer des BBW die Senatorin ein, sich einmal selbst an den Maschinen zu versuchen.

Geleitet von Auszubildenden und deren Meister wurde Frau Dr. Bogedan an die Werkbank geführt um selbst Hand anzulegen und einen Bilderrahmen zu fertigen. Positiv habe sie die offene und freundliche Art und Weise im Umgang wahrgenommen. „Dies ist bestimmt auch ein Grund dafür, dass Teilnehmer und Mitarbeiter nicht nur hier gerne arbeiten, sondern letztlich ist es wohl auch der wesentliche Garant des Erfolges des BBW´s. “ Zur Verabschiedung wurde Senatorin Dr. Bogedan anschließend ein Foto ihres Besuches in dem von ihr selbstgefertigten, gravierten Rahmen überreicht. v.R.n.L.: Dr. Torben Möller, Dr. Claudia Bogedan

Sarah Ryglewski besuchte das BBW Bremen

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Sarah Ryglewski, Mitglied des Finanz- und Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages, war zu Gast im BBW Bremen. Sie informierte sich über die vielfältigen Ausbildungs-möglichkeiten für junge Menschen mit Handicap und war von dem ganzheitlichen Förderkonzept des Hauses mit psychologischem und medizinischem Fachdienst sowie umfassender sozialpädagogischer Betreuung beeindruckt. v.R.n.L.: Dr. Torben Möller, Sarah Ryglewski, Annica Müllenberg, Rüdiger Zoch

Bürgerschaftsabgeordnete Stephanie Dehne im BBW

Stephanie Dehne, SPD-Bürgerschaftsabgeordnete aus Horn und gesundheitspolitische Sprecherin ihrer Fraktion und Mitglieder der SPD-Beiratsfraktion waren im BBW Bremen zu Gast. Sie waren von der hochwertigen und technisch neuestem Standard entsprechenden Ausstattung der Ausbildungsstätten beeindruckt und freuten sich über die Ausbildungserfolge, die das BBW seit 1978 erzielte. Bisher haben rd. 4.000 junge Menschen mit Handicap eine Berufsausbildung erhalten und konnten sich auf dem ersten Arbeitsmarkt behaupten. Damit ist das BBW erfolgreicher Dienstleister im Bereich Inklusion. v.L.n.R.: Dietmar Stadler, Stephanie Dehne, Alexander Zinke, Rüdiger Zoch

Platz 1 fürs BBW

Im Firmenranking der Karl-Nix-Stiftung Bremen findet sich die Berufsbildungswerk Bremen GmbH unter 180 Unternehmen, deren Auszubildende bisher mit Stiftungsauszeichnungen geehrt wurden, mit 14 Preisträgern unangefochten und mit deutlichem Abstand zu den größten Arbeitgebern Bremens, auf dem 1. Platz!

» Weitere Informationen

Presseberichte

Hier finden Sie einige Berichte über das BBW Bremen.